Entwicklung, Optimierung und Test einer Leichtbaus

Anhand einer Leichtbaustruktur werden alle typischen Ingenieursmethoden angewendet. Ein Projektplan unterstützt dabei die Terminierung. Eine Leichtbaus-Struktur wird mit Hilfe der FE-Methode berechnet und optimiert. Analytische Knickanalysen komplettieren die Auslegung. Eine Testvorrichtung wird ausgelegt, konstruiert und gebaut, mit der die Knickwerte und die Festigkeit der Gesamtstruktur geprüft werden können. Die Auswertung der Messdaten wird mit Computerprogrammen durchgeführt. Schließlich wird die gesamte Struktur einem Test unterzogen.

Presse Bericht

OÖ Nachrichten und Rieder Rundschau

Junge Tüftlerinnen entwickeln Methode zur Gewichtsreduktion von Flugzeugen

Air - Components Handling System Projekt

Die Projektidee wurde durch den Schnupperbesuch unserer Schüler in England geboren.

Die Idee zu dieser Projektarbeit kam während der International Aerospace Summer School
( IASS ) in England. Zwölf Nationen beteiligten sich im August 2007 an diesem Kurs, der auch mit einem Wettbewerb gekoppelt war, bei dem die HTL Ried als einzige Schule Österreichs ins Rennen ging und den hervorragenden 2. Platz erreichte.

Zwei junge Damen aus der Maturaklasse entwickeln im Rahmen einer Laborarbeit gemeinsam mit der Fa. FACC eine Leichtbaustruktur (Light Weight Structure = LWS). Diese dient dazu, im Flugzeugbau Gewicht und somit Treibstoff einzusparen: Eine LWS muss bei geringerem Gewicht gleich viel oder sogar mehr tragen als herkömmliche Profile. Vorgaben waren eine Mindestbelastung von 2,5 kg (= ein Ziegelstein) und eine bestimmte Anzahl von Strohhalmen und. Nadeln als Verbindungselement.. Die Strohhalme werden später in der Praxis durch Aluminium- oder Magnesiumlegierungen ersetzt. Den Schülerinnen ist es bis jetzt gelungen eine LWS zu entwickeln, die 12 kg als Maximalbelastung trägt. Ermöglicht wurde das durch Berechnungsmethoden auf Basis „Finite Elemente“ und durch die Entwicklung einer Prüfmaschine. Betreuung durch Herrn DI. Wolfgang Billinger, der vor seinem Einstieg als Lehrer an der HTL Ried, Leiter der Forschungs- und Entwicklung bei FACC war.
Der Laboraufbau wird noch viele Jahre den Schülern für weitere interessante Experimente zur Verfügung stehen.

Zusatz

Im Werkstättenlabor wird diese Ansteuerung erweitert. Dieses System soll dann als Laborübung vielen weiteren Schülern zur Verfügung stehen.

SMC spendete die gesamte pneumatische Anlage inklusive einen elektronischen Druckregler, der über einen analogen Eingang einer von Siemens gespendeten S7 SPS Daten so umwandelt, dass der Druck genau mit den eingestellten Daten übereinstimmt.
Über ein Display (touch panel) kann nun vorgegeben werden, wie hoch der Druck sein soll. Ein Analogsignal bringt dann die Daten zurück und der wird als tatsächlicher Druck am Display angezeigt und nachgesteuert! (Regelkreis)
Dieses Projekt wurde bei "Jugend Innovativ" eingereicht und ist nominiert worden.
Betreuung: Liebl Franz Werkstättenlabor

Schülerinnen:

Anzenberger Kerstin
Schmidleitner Romana

Betreuer:

DI Wolfgang Billinger