Mit vollkommen unkonventionellen Lösungsansätzen haben zwei Schüler der
Abschlussklasse der HTL Ried im Innkreis in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen des
Bau- und Isolierungsgewerbes ein Rückhaltesystem für Fußbodenheizungsrohre entwickelt,
welches ein Aufschwimmen der Rohre beim Einbringen von Fließestrich verhindern hilft und
damit die Reklamationsquote in der normgerechten Verlegung enorm senkt.
Obwohl bereits etliche Firmen erfolglos an der Behebung dieses Problems gearbeitet haben,
gelang es den beiden Rieder Absolventen Thomas Kriechbaumer und Thomas Murauer
bereits mit ihrem ersten Prototypen das brauchbarste am Markt befindliche Hakensystem bei
den Ausreißwerten um das Sechsfache zu übersteigern.
Praxisversuche unter extremen Bedingungen zeigten, dass ein Aufschwimmen der Heizungsrohre mit diesen Haken kaum noch möglich ist und damit den strengen EU- Normen Genüge getan werden kann.
Gleichzeitig entwickelten sie auch die für die Verlegung notwendigen Vorrichtungen und Maschinen.
Die beiden Rieder Absolventen können berechtigt darauf stolz sein, eine ingenieurmäßige Leistung erbracht zu haben, bei der am Ende ein fantastisches, praxistaugliches Ergebnis
erzielt wurde.
Thomas Kriechbaumer, Thomas Murauer und Betreuer DI Kurt Dobrovnik mit den Gussformen für den Prototyp