Firma Scheuch
Wir entwickeln und konstruieren in Kooperation mit der Firma Scheuch einen Verschleißprüfstand. Damit werden zukünftig Materialproben durch Beschuss mit aggressiven, scharfkantiken Partikeln bei Temperaturen bis zu 300°C getestet.
Beschreibung des Projekts:
Die Firma Scheuch ist international für ihre Filteranlagen bekannt. Im Laufe der Jahre wurde eine Vielfalt von Filtertypen entwickelt. Alle Systeme haben ein gemeinsames Problem:
Es müssen riesige Massen an Rauchgasen gereinigt und der dabei anfallende Staub und Sand abtransportiert werden. Der Transport dieser scharfkantigen Partikeln verursacht jeden Tag einen enormen Verschleiß an Rohrleitungen und Fördereinrichtungen. Die aggressiven Partikel schädigen das Material der Anlage, bis diese nicht mehr funktionsfähig ist. Diese Schäden verursachen hohe Kosten für Ersatzmaterial und Stillstandzeiten.
Wir beschäftigen uns mit einem Prüfstand, der den abrasiven Verschleiß, verursacht durch die materialzerstörende Schleifwirkung, unter kontrollierten Bedingungen ermöglicht. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Temperatur. Werkstoffe verändern mit zunehmender Temperatur ihre Verschleißeigenschaften. Es ist wichtig, das Verhalten von gefährdeten Werkstoffen im Vorhinein analysieren zu können. Die Kenntnisse dieser Eigenschaft ermöglicht es erstmals exakte Aussagen über die Serviceintervalle und die Lebensdauer von verschleißgefährdeten Anlagen zu machen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, neue Antiverschleißbeläge und Anstriche zu entwickeln und zu testen. Durch diese innovative Entwicklung wird es möglich sein, „Böse Überraschungen“, verursacht durch durchgefressene Rohre oder Rohrkrümmer, zu vermeiden.
Gesamtbaugruppe Probekammer, Düse, Heizregister
Ziel des Projekts:
Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Konstruktion eines flexiblen Verschleißprüfstandes. Mit Hilfe dessen wird es möglich sein, den Widerstand gegen abrasiven Verschleiß exakt definieren zu können.
Es sollen unterschiedlichste Partikel mit veränderbarer und messbarer Geschwindigkeit und Temperatur auf definierte Probenkörper geschossen werden.
Heizregister, Lochbleche zur Luftstromverteilung
Die Anlage ist daher modular aufgebaut und gliedert sich in folgende Kernkomponenten:Zwei Heizregister mit je 10000W heizen die Luft geregelt und sensorisch überwacht bis zu 300°C auf. Ein Luftmischersystem ermöglicht eine gesteuerte Umschaltung der Luftwege.
Zwei Heizregister mit je 10000W heizen die Luft geregelt und sensorisch überwacht bis zu 300°C auf. Ein Luftmischersystem ermöglicht eine gesteuerte Umschaltung der Luftwege.
In der Probenkammer können Proben mit einer Größe von bis zu 500x500x500mm positioniert werden. Ein von Hand verstellbarer Hubtisch ermöglicht die Höhenverstellung. Die ganze Kammer ist innen vollständig verschleißgeschützt. Die anfallenden Partikel werden durch eine Schleuse bei laufendem Betrieb ohne Eindringen von Falschluft aus der Kammer hinaus transportiert.
Der Probenkammer sind ein Zyklon und ein Filter nachgeschaltet, welche die Luft wieder reinigt.
Das gesamte System arbeitet mit Unterdruck. Ein Ventilator zieht die Luft mit den Partikeln durch das System. Die Partikelgeschwindigkeit wird mit einem Lasersystem gemessen. Das gesamte System ist isoliert, um einen möglichst energiewirtschaftlichen Betrieb des Systems zu ermöglichen. Wegen der hohen Temperaturen ist außerdem bei allen Teilen ein Berührungsschutz notwendig.
Düse mit Granulatzuführung und Verschleißschutz
Georg Rudelstorfer
Klasse: 5BHMIF
Geburtsdatum: 17.02.1992
Wohnadresse: Stocket 35, 4782 St.Florian
E-Mail: G30rg@gmx.net
Telefonnummer: 0676/914446
Stefan Weissenböck
Klasse: 5BHMIF
Geburtsdatum: 1.11.1991
Wohnadresse: Dammstraße 26, 4752 Riedau
E-Mail: s.weissenboeck91@gmx.at
Telefonnummer: 0680/2315334
Betreuungslehrer:
Dipl. Ing. Werner Ohnesorg
Kooperationspartner:
Scheuch GmbH, A4971 Aurolzmünster, Weierfing 68



