Htl Ried Racing Team
Htl Ried Racing Team / Shell Eco-Marathon
Rahmen, Boden, Felge, Hinterradaufhängung, Homepage und Organisation
Der Shell Eco-Marathon ist ein seit 1937 ausgerichteter internationaler Energieeffizienz-Wettbewerb. Die gefahrenen Kilometer pro Liter Benzin dienen dabei als Referenzkriterium.
Das HTL Ried Racing Team hat es sich zum Ziel gesetzt, im Jahr 2011 am Shell Eco-Marathon in Lausitz am EuroSpeedway teilzunehmen.
Gefahren wird in der Kategorie UrbanConcept mit einem Elektromotorbetriebenen Solarfahrzeug.
Der Rahmen war der erste Teilabschnitt beim Projekt Shell Eco – Marathon. Die Anforderungen an den Rahmen waren einerseits die vom Regelwerk vorgegebenen Belastungen aufnehmen zu können, andererseits die aus der Konstruktion entstandenen Maße und den entsprechenden Platz für andere Bauteile einzuhalten.
Einige spezifische Anforderungen werden hier aufgelistet:Die Abmessungen, bestimmt durch die von Herrn Dipl. Ing. Felix Schindlmaißer konstruierte Außenhaut, einhalten.
Alle Belastungen aufnehmen zu können (z.B.: die gesamte Fahrzeugmasse, 700 Newton Prüfkraft auf den Überrollbügel, 2000N Zugkraft auf die Abschlepplasche, etc.)
Gewichtssparende Konstruktion.
Überrollbügel muss zum Schutz des Fahrers vorhanden sein und die oben genannten (o.g.) Belastungen aufnehmen können.Es müssen Befestigungspunkte für Antrieb, Aufhängung hinten und vorne, Sitz, Lenkrad, Anzeigemodule wie z.B. Tacho, Pedale, etc. vorhanden sein.
Boden:
Der endgültige Entwurf wurde in Sandwichbauweise konstruiert.
Sandwichkonstruktionen weisen eine hohe Biegesteifigkeit bei geringem Gewicht auf. Damit sind sie perfekt für unsere Anwendung geeignet.
Außen werden Pappelsperrholzplatten mit einer Dicke von 3mm verwendet. Diese sind sehr leicht, halten aber den vorherrschenden Belastungen stand.
Die außen liegenden Platten werden auf stehende Fichtenleisten (1x2mm) verleimt. Der Abstand dieser Leisten ergibt sich aus den Belastungen, welche auf den Boden wirken.
Im Bereich des Sitzes werden mehr Leisten verwendet. Die anderen Bereiche werden nicht so hoch belastet, dadurch kann der Leistenabstand größer gehalten werden.
Hinterradaufhängung:
Die Hinterachse ist die Aufhängung der beiden hinteren Räder. Hier ist besonders wichtig, dass sie sehr stabil ausgeführt ist, da ein sehr großer Teil des Gewichtes vom Fahrzeug auf ihr lastet.
Weiters sollen aber hier auch die Gesichtspunkte des Leichtbaus nicht vernachlässigt werden, da die Masse der einzelnen Komponenten eine sehr wichtige Rolle für das gesamt Konzept des Autos bilden. Also wird auch im speziellen sehr auf die Wahl des richtigen Materials, der Vermeidung von der Überdimensionierung der Bauteile (zu großes bauen) jedoch aber auch auf die richtige Festigkeit der Einzelteile geachtet.
Die hintere Radaufhängung besteht in ihren Hauptkomponenten aus einer Welle, zwei Rädern (+ Felgen), einer zweikreis Bremsanlage, sowie aus einigen Lagern zur Gewährleistung von optimalen Laufeigenschafften.
An der Hinterachse wird auch der Antrieb angebracht (d.h. unser Fahrzeugkonzept ist ein Hinterradantrieb).
Hinterradaufhängung:
Der Reifen selbst, also der Gummi, ist eine Spezialanfertigung der Firma Michelin, da die Abmaße von 8cm Breite und 16 Zoll bei keinem herkömmlichen Reifen zu finden sind.
=> Der Felgen für den Gummi muss jedoch selber gefertigt werden und darum ist eine Konstruktion des Felgens erforderlich.
Nach Anfrage beim Reifenhersteller, welche genaue Kontur bzw. Abmaße der Gummi besitzt, sendete Michelin nach nur kurzer Zeit eine Zeichnung vom Querschnitt der Felge.
Nähre Infos zum Projekt auf unserer Homepage:
www.htl-ried-eco-race.jimdo.com


