Von 4 vorgestellten Projekten in Linz, konnte sich das Projekt aus der Fachpraxis durchsetzen.

Schüler aus der 5BM haben es hervorragend präsentiert und kamen ins Finale:

HTL Ried – Klimaschutz AKTIV: „Wir heizen nicht ins Freie!“, so lautete das Motto des Projektteams der HTL Ried. Sie erarbeiteten Maßnahmen für Schulen, die mittels einfachen Mitteln wie Temperaturregelungen massive Energieeinsparungen zulassen.

Jugend Innovativ vergab beim Halbfinale in Linz die Tickets fürs große Finale. Gleich neun Schüler/innen-Teams aus Oberösterreich haben die Fachjury überzeugt und dürfen nun beim Bundesfinale teilnehmen, das vom 26. bis zum 27. Mai in Wien stattfindet. Über 1.500 Schüler/innen und Lehrlinge mit 458 Projekten haben sich an der aktuellen Wettbewerbsrunde von Jugend Innovativ beteiligt. Die Final-Tickets für die Endrunde des größten Schulwettbewerbs Österreichs wurden in Linz in Anwesenheit von Landesschulrat Walter Scharizer, Christine Kronberger (Raiffeisen Klimaschutz Initiative), Jurysprecherin Doris Kölbl-Tschulik (Unterrichtsministerium) und Wettbewerbsleiterin Jana Zach (aws) an die Schüler/innen überreicht.

Besonders INNOVATIV

Vor allem in Schulen, aber auch in allen, vor allem öffentlichen Gebäuden eingesetzt, könnte dieses System so richtig Energie einsparen.
Dort wo der Benützer nicht die Heizkosten bezahlen muss.
Dort wo keiner auf Energiesparen achten muss.
In Zeiten des schwachen Budget eine schöne Vorstellung!

„Hey, machts die Fenster zu, sonst ist´s .........

Besonders INOVATIV ist es für uns, an unserer Schule eine Stimmung des Energiesparens, eine Mithilfe bei der CO2 Einsparung und bei allen Schülern ein Nachdenken, ein Erinnern an den Geist und den Sinn, durch Vorträge in allen Klassen durchzuführen.
Dabei wird auch klargemacht, dass es mit unserer Arbeit nicht allen Schülern Recht gemacht werden kann.
Einige wird es zu kalt sein einigen zu heiß…..
Da müssen sich halt die einen was ausziehen, die anderen was anziehen.
Generell wird aber eine „Wohlfühltemperatur“ angestrebt.
Nächstes Jahr ist ja ihre eigene Klasse dran, sich selbst die Steuerung einzubauen.
Hier können sich alle daran beteiligen und Verbesserungen einbauen.
Bei uns hört man ja schon vor dem Turnunterricht folgende, sehr motivierende Ausrufe:

„Hey, machts die Fenster zu, sonst ist´s nachher wieder saukalt“

Das Schulprojekt: „Wir heizen nicht ins Freie!“

Ein Raumthermostat an der gegenüberliegenden Wand misst die Temperatur und regelt die Heizkörper. Melden nun die Sensoren ein geöffnetes Fenster erfolgt die Abschaltung der Heizkörper, bis das Fenster wieder geöffnet wird. Die Trägheit des gesamten Systems verhindert ein zu starkes Schwanken der Temperaturen bzw. ein unkontrolliertes Schwingen des Regelkreises.


Fotos demnächst

Vorteile:Einfacher Aufbau Sensoren am Fenster
preiswerte Steuerung
System kann sehr einfach nachjustiert werden
Ferienabsenkung
Nachtabsenkung
Stundenplan angepasst (Abend- und Tagesschule)
Eigenenergieerzeugung (80 W/Schüler) wird berücksichtigt
Montagekosten niedrig durch Eigentätigkeit und Unterstützung
Lerneffekt hoch: Projektmanagement und Programmiertätigkeit wird von SchülerInnen durchgeführt
Derzeit Montage und Programmierung durch SchülerInnen der Abschlussklassen.
Die geben ihr Wissen an die nächsten Klassen weiter, so dass diese die Installierung ihrer eigenen Klassen selbst durchführen können und die Hintergründe kennen lernen
Brutale „Erziehung zum SPAREN“ (Fenster zumachen bei verlassen des Raumes) sonst ist es bei Rückkehr KALT!
Energiekosteneinsparung
Kurzes notwendiges Lüften wirkt sich durch die Trägheit eher positiv aus
Amortisation innerhalb ein paar wenigen Jahren
durch Unterstützung der Industrie (Fa. Siemens SPS)
und die kostenlose Schülerarbeit

Nachteile:Organisationsaufwand
Finanzieller Mehraufwand (Investitionen)
Noch nicht voll erprobt (Probephase begann ab Mitte Februar)

Projektteam: Alle HTL Ried Schüler, hier besonders die Abschlussklassen.
Projektleiter OSR Dipl.Päd. Liebl Franz